AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Teilnahme an Seminaren und Webinaren

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Seminaren, Workshops und Webinaren (nachfolgend einheitlich „Veranstaltung“), die zwischen Klaus Mäder, Dorfstr. 10, 79874 Breitnau (nachfolgend „Veranstalter“) und dem Kunden (nachfolgend „Teilnehmer“) geschlossen werden.
Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB (B2C) als auch gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (B2B), es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine ausdrückliche Unterscheidung vorgenommen.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Teilnehmers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Veranstalter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss und Anmeldung
Die Präsentation der Veranstaltungen auf der Website des Veranstalters stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anmeldung dar.
Die Anmeldung des Teilnehmers kann über das Online-Buchungsformular auf der Website, per E-Mail oder schriftlich erfolgen. Sie stellt ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Teilnahmevertrages dar.
Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Veranstalter die Anmeldung durch eine Bestätigung (in der Regel per E-Mail) verbindlich annimmt.

§ 3 Zahlungsbedingungen und Gebühren
Es gelten die zum Zeitpunkt der Anmeldung auf der Website angegebenen Preise. Die Preise für Verbraucher (B2C) verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Bei Unternehmern (B2B) werden die Preise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer ausgewiesen.
Die Teilnahmegebühr ist nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug innerhalb des auf der Rechnung angegebenen Zahlungsziels zur Zahlung fällig.
Die Zahlung erfolgt über die im Buchungsprozess angebotenen Zahlungsmethoden. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur bei vorheriger, vollständiger Bezahlung zulässig.

§ 4 Besonderheiten bei Online-Seminaren (Webinaren)
Bei Online-Seminaren ist der Teilnehmer selbst dafür verantwortlich, die technischen Mindestvoraussetzungen (stabile Internetverbindung, aktuelle Browserversion, ggf. Software wie Zoom/Teams, Google Meet, funktionierende Lautsprecher/Kopfhörer) bereitzustellen.
Ein technischer Ausfall aufseiten des Teilnehmers entbindet diesen nicht von der Zahlungspflicht der Teilnahmegebühr.
Die dem Teilnehmer übermittelten Zugangsdaten sind personalisiert und dürfen nicht an Dritte weitergegeben oder öffentlich zugänglich gemacht werden.

§ 5 Stornierung und Rücktritt durch den Teilnehmer
Der Teilnehmer kann nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt muss in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen:

Für Unternehmer (B2B):
Bis zu 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei.
Bis zu 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Teilnahmegebühr fallen an.
Weniger als 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen: 100 % der Teilnahmegebühr fallen an.

Für Verbraucher (B2C):
Es gelten die gleichen Fristen und Stornogebühren wie unter Absatz 1 genannt. Dem Verbraucher wird jedoch ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass dem Veranstalter kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist als die geforderte Pauschale.
Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist vor Beginn der Veranstaltung jederzeit kostenfrei möglich.

§ 6 Absage und Änderungen durch den Veranstalter
Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Veranstaltungen bei Vorliegen wichtiger Gründe (z. B. bei Erkrankung des Dozenten, höherer Gewalt oder bei Nichterscheinen der erforderlichen Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen) abzusagen.
Eine Absage wegen Nichterscheinen der Mindestteilnehmerzahl erfolgt spätestens 7 Tage vor dem geplanten Veranstaltungstermin.
Bei einer Absage durch den Veranstalter werden bereits gezahlte Gebühren vollständig zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche (z. B. Ersatz von bereits gebuchten Bahn- oder Flugtickets sowie Hotelkosten) sind ausgeschlossen, es sei denn, der Veranstalter hat den Ausfall vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldet.
Der Veranstalter ist berechtigt, notwendige inhaltliche, methodische und organisatorische Änderungen (z. B. Wechsel des Dozenten oder Verlegung des Veranstaltungsortes innerhalb einer zumutbaren Region) vorzunehmen, sofern diese den Kern und Nutzen der Veranstaltung nicht wesentlich verändern.

§ 7 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle im Rahmen der Veranstaltung ausgehändigten oder digital bereitgestellten Schulungsunterlagen sind urheberrechtlich geschützt.
Dem Teilnehmer wird ausschließlich ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den persönlichen Gebrauch eingeräumt.
Die Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung der Unterlagen ist strikt untersagt.
Bei Online-Seminaren ist das Mitschneiden, Aufzeichnen (Video/Audio) oder das Anfertigen von Screenshots der Veranstaltung ohne ausdrückliche vorherige Erlaubnis des Veranstalters verboten.

§ 8 Haftung
Der Veranstalter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
Für sonstige Schäden haftet der Veranstalter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Veranstalter auch bei leichter Fahrlässigkeit, dann jedoch begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Für den Verlust oder die Beschädigung von mitgebrachten Gegenständen oder Garderobe in Präsenzseminaren übernimmt der Veranstalter keine Haftung, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher (B2C)
Verbrauchern steht bei Fernabsatzgeschäften (z. B. Online-Buchung) ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

Wichtiger Zusatz für kurzfristige B2C-Buchungen:
Verlangt der Verbraucher, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so hat er dem Veranstalter im Falle eines Widerrufs einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Widerruf erbrachten Dienstleistungen entspricht. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die Dienstleistung vom Veranstalter vollständig erbracht wurde und der Verbraucher vor Beginn ausdrücklich zugestimmt hat.

§ 10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
Sofern es sich beim Teilnehmer um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Veranstalters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.